Navigation

Servicebereich

Inhalt

Fragen zur Schutzausrüstung – PSA / MNS

Ist eine Arbeitsmedizinischen Vorsorge beim Tragen von partikelfilternden Feinstaubmasken FFP 2 oder FFP3 erforderlich?

Faustregel zu den Tragezeiten: Es gibt eine pragmatische Auslösegrenze für die Vorsorge, denn die Halbmasken-Geräteträger sind gesundheitlich belastet. Beim Tragen von täglich nur bis 30 Minuten ist die Herz- und Kreislaufbelastung sowie Lungenbelastung in der Regel beim Gesunden noch tolerabel. Aber vorgeschädigte Personen sind durch die Masken gesundheitlich gefährdet. Bei längeren Tragezeiten ist ein Vorsorgeangebot verpflichtend. Die Vorsorge obliegt in Deutschland den Arbeitsmedizinern und Betriebsärzten. Siehe auch die Handlungsanleitung für die arbeitsmedizinische Vorsorge nach dem DGUV Grundsatz G 26 „Atemschutzgeräte“ BGI/GUV-I 504-26https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/721 Seite 10 unten.

Die Arbeitsmedizinische Vorsorge (-untersuchungen) zum Tragen von partikelfilternden Feinstaubmasken FFP 2 oder FFP3 bei der Arbeit am Klienten ist in Deutschland leider nicht in einem Dokument zusammengefasst.

Das Tragen der Atemschutzmasken ist in der ArbMedVV hinsichtlich der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gesetzlich geregelt: https://www.gesetze-im-internet.de/arbmedvv/ArbMedVV.pdf - Siehe Anhang Teil 4 – Seite 11.
    
Die partikelfilternden Feinstaub-Halbmasken FFP 2 oder FFP3 fallen in der Regel unter die Geräteklasse Gruppe 1: Gerätegewicht bis 3 kg und Atemwiderstand bis 5 mbar. Siehe https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische- Regeln/Regelwerk/AMR/pdf/AMR-14-2.pdf?__blob=publicationFile&v=2 und https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/721
und erfordern gemäß ArbMedVV eine Angebotsvorsorge.


Die Dokumentation und die Fristen sind in dem AMR geregelt: https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische- Regeln/Regelwerk/AMR/AMR.html. Es betrifft alle Personen jeden Alters und die Fristen sind in der AMR 2.1 dargestellt: https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/AMR/pdf/AMR-2-1.pdf?__blob=publicationFile&v=2 vor Gefährdungsbeginn und 1 Jahr danach sowie dann „unverbindliche Faustregel alle 3 Jahre“.


Die Untersuchungsinhalte und die gesundheitlichen Eignungskriterien sind im sog. G26 Atemschutz standardisiert. Diese Informationsschrift unterliegt leider dem Urheberrecht und ist ausschließlich beim Gentner Verlag zu beziehen - https://www.dguv.de/de/praevention/themen-a-z/arb_vorsorge/dguv_grundsatz/index.jsp.


Zur Orientierung sind hier unverbindlich und beispielhaft zwei zufällig ausgewählte Homepages zweier Arbeitsmediziner zitiert, die den Untersuchungsumfang aufzeigen: https://www.mesino-arbeitsschutz.de/work/arbeitsmedizinische-untersuchung-g-26 oder https://arbeitsmedizin-rogall.de/index.php?id=157.

Webcode


Webcode dieser Seite:P00872

Servicenavigation