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Fragen zur Ersten Hilfe

3. Welche Regelungen gibt es bei Überschreitungen der Fortbildungsfrist für Ersthelfende?

Nach der DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" hat die Unternehmensleitung dafür zu sorgen, dass die Ersthelfenden "in der Regel" in Zeitabständen von zwei Jahren fortgebildet werden. Sollte die Fortbildungsfrist auf Grund der Absagen im Rahmen der Corona-Virus-Pandemie-Planung überschritten werden, lässt die Forderung insbesondere in der aktuellen Situation einen gewissen Handlungsspielraum offen. Bei deutlicher Überschreitung oder in Zweifelsfällen sollte erneut eine Teilnahme an einer Ersten-Hilfe-Ausbildung erfolgen. Diese Einzelfallentscheidung muss im Unternehmen getroffen werden. Anhaltspunkte für die Entscheidung sind die Erfahrung des Ersthelfenden und dessen Einsatzgebiet. Bei langjährigen und erfahrenden Ersthelfenden kann auch bei Fristüberschreitung die Teilnahme an einer Erste-Hilfe-Fortbildung leichter begründet werden als bei einem Mitarbeitenden, für den es die erste Fortbildung wäre. Ebenso sind die spezifischen Arbeitsplatzgegebenheiten zu berücksichtigen. Gegebenenfalls kann der/die Betriebsarzt*in in die Entscheidung eingebunden werden.

Ein Tipp: Der zeitliche Umfang der Neu-Ausbildung ist identisch mit der Fortbildung und beträgt 9 Unterrichtseinheiten (Nettoausbildungszeit: 6h 45 min). In Zweifelsfällen können Ersthelfende also ohne Zeitverlust statt zu einer Fort- auch zu einer Ausbildung angemeldet werden.

Quelle: DGUV Fachbereich Erste Hilfe

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