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Babysitter – ab und zu ein paar Euro und gleich unfallversichert

17. Februar 2016

Ein kleines Mädchen spielt mit ihrem Babysitter

Gut versichert macht Babysitten noch mehr Spaß

Eltern brauchen gemeinsame Zeit ohne Kinder, um sich als Paar nicht zu verlieren. Das sagen Beziehungs-Experten. In der Realität brauchen Eltern für einen entspannten Abend im Kino oder in der Sauna vor allem eins: einen zuverlässigen Babysitter.

Zur Entspannung trägt dann auch bei, diesen Babysitter gleich zur gesetzlichen Unfallversicherung anzumelden. Denn Babysitter sind ab der ersten Stunde ihres Einsatzes Arbeitnehmer, die Eltern sind Arbeitgeber. Selbst dann, wenn die Jugendlichen den Job nur alle zwei Wochen abends ausüben und dafür ein paar Euros bekommen. Darauf weist die Unfallkasse (UK) Nord hin.

Minijobzentrale oder Unfallkasse?
Jugendliche, die Babysitten, verdienen in der Regel weniger als 450 Euro pro Monat. Das gilt als „geringfügige Beschäftigung“ und muss bei der Minijobzentrale angemeldet werden (www.minijob-zentrale.de). Damit ist ein Babysitter automatisch bei der gesetzlichen Unfallversicherung angemeldet, die die Kosten trägt, wenn der Babysitter bei seiner Arbeit einen Unfall erleidet. Für den Versicherungsschutz ist immer die Unfallkasse des Bundeslandes zuständig, in dem die Eltern des betreuten Kindes (Arbeitgeber) ihren Wohnsitz haben. In Hamburg und Schleswig-Holstein ist das die UK Nord (www.uk-nord.de).

Babysitter, die mehr als 450 Euro verdienen, müssen direkt beim regional zuständigen Unfallversicherungsträger versichert werden. Versichert sind alle Unfälle, die während der Tätigkeit oder auf den direkt mit ihr verbundenen Wegen passieren.

Eltern, die diese Anmeldung versäumen, müssen mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 Euro rechnen, falls dem Babysitter ein Unfall passiert. Der Babysitter selbst hat dadurch aber keinen Nachteil.

Sicher Babysitten – klare Absprachen
Ein schöner Abend soll nicht jäh mit einem Unfall enden. Deshalb rät die UK Nord, dass der Babysitter mindestens zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit bei der Familie sein sollte, um sich alles zeigen oder auf den aktuellen Stand bringen zu lassen.
Die Eltern sollten eine Telefonnummer hinterlassen, unter der sie erreichbar sind.

Weitere Informationen:
www.minijob-zentrale.de > Minijobs in Privathaushalten
www.uk-nord.de, Webcode P00047


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