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Eltern von Erstklässlern: Jetzt den Schulweg üben

10. August 2018

Ein Schulkind wartet an einer Ampel, bis es die Straße überqueren kann.

Die Straße dürfen Kinder nur an sicheren Stellen überqueren. Fotoquelle: adobe.stock.com/manu

Bis zur Einschulung sind es zwar noch ein paar Tage, doch das Thema Schulweg ist für Erstklässler schon jetzt aktuell. Denn Erstklässler sind Verkehrsanfänger und sollten den Weg zur Schule gut üben. Deshalb fängt man mit dem Schulweg-Training am besten schon in den Ferien an, so dass die Kinder später allein zur Schule laufen können. So bekommen die Kinder Bewegung und das morgendliche, von den Elterntaxis verursachte Verkehrschaos vor den Schulen lässt sich vermeiden. Die Unfallkasse (UK) Nord hat sechs Tipps für Eltern, die den Schulweg für Erstklässler sicherer machen:

  1. Am besten übt man den neuen Schulweg an Wochentagen nachmittags, dann ist der Straßenverkehr ähnlich dicht wie an Schultagen. 

  2. Ein sicherer Schulweg umgeht gefährliche Kreuzungen und ungesicherte Überwege. Auch wenn der Weg dadurch länger wird, sind die Kinder gesetzlich versichert. 

  3. Viele Grundschulen verteilen bereits vor dem ersten Schultag Schulwegpläne an die Eltern künftiger Erstklässler. Fragen Sie im Schulsekretariat nach.

  4. Falls der Schulweg nicht ohne Auto zurückgelegt werden kann: Treffpunkt für mehrere Kinder vereinbaren. Von hier aus können sie gemeinsam zur Schule laufen. 

  5. Autos und Busse als Sichthindernisse: Machen Sie Ihren Kindern klar,dass sie nicht direkt vor oder hinter einem Fahrzeug auf die Straße laufen dürfen. Immer wieder werden Kinder in solchen Situationen von Fahrzeugen erfasst, da sie aufgrund ihrer geringen Körpergröße übersehen werden. Eine Straße daher nur an übersichtlichen Stellen überqueren.

  6. Gefahr im „toten Winkel“. Bei LKWs, Bussen und Kleintransportern erstreckt sich ein „toter Winkel“ rechts vom Führerhaus nach hinten. Wenn sich ein Mensch in diesem toten Winkel befindet, kann der Fahrer ihn nicht sehen. Erklären Sie Ihren Kindern diese Gefahr und wie man sie umgeht. Erst wenn das Fahrzeug vollständig vorbeigefahren ist, darf man die Straße überqueren.

In Hamburg und Schleswig-Holstein stehen rund 648.000 Schülerinnen und Schüler unter dem gesetzlichen Schutz der UK Nord. 2017 verunglückten knapp 5.000 Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg (2016: 5.700 Schulwegunfälle). Bei Schul- oder Schulwegunfällen übernimmt die UK Nord die Kosten für die ärztliche Behandlung, Medikamente, Therapien und Pflege. Trotzdem bleiben Eltern noch genügend Sorgen um ihr verletztes Kind. Bei der UK Nord steht deshalb die Unfallprävention an erster Stelle.

#Schulweg #Elterntaxi

Infos zum Thema „Sicherer Schulweg, sichere Schulzeit“ zum Download bei der UK Nord:
www.uk-nord.de/publikationen, ins Suchfeld bitte „Schulweg“ eingeben

Zum Thema „Schulwegpläne“ gibt es Infos bei der Bundesanstalt für das Straßenwesen (BASt) www.bast.de,  ins Suchfeld „Schulwegpläne“ eingeben.

Infos zur Verkehrserziehung von Erstklässlern findet man im Portal „Lernen und Gesundheit“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV): www.dguv-lug.de/primarstufe/verkehrserziehung/sicher-auf-dem-schulweg/


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