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Arbeitsschutz beim LKN.SH erneut ausgezeichnet

19. Februar 2018

Zwei Metallarbeiter mit Schutzmasken bearbeiten einen Kasten aus Aluminium

Aluminiumwerkstatt im Bauhof Husum des LKN.SH. Foto: Oliver Franke (LKN.SH)

Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) wurde am 19. Februar in Husum erneut mit dem Gütesiegel „Arbeitsschutz mit System“ der Unfallkasse (UK) Nord ausgezeichnet. Martin Ochsenfarth, Leiter der Abteilung Prävention und Arbeitsschutz der UK Nord überreichte die Urkunde an Dr. Johannes Oelerich, Direktor des Landesbetriebes. „Beim LKN.SH werden Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auf allen Ebenen gelebt“, sagte Johannes Oelerich bei der Übergabe der Urkunde. „Es ist uns trotz unserer dezentralen Struktur gelungen, diese Themen an allen Standorten unseres Unternehmens zu verankern.“

2014 war der Landesbetrieb zum ersten Mal nach einjährigem Audit ausgezeichnet worden. Nach drei Jahren konnte er sich nun erneut zertifizieren lassen - mit Erfolg: „Das Arbeitsschutzmanagement-System des Landesbetriebes erfüllt unsere Anforderungen an modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz hervorragend“, lobte Martin Ochsenfarth. „Es hat sich in den vergangenen drei Jahren weiterentwickelt und erfüllt damit die Anforderung der kontinuierlichen Prozessverbesserung.“

Diese stand bei der Re-Zertifizierung Ende 2017 im Fokus, denn kontinuierliche Prozessverbesserung (KVP) ist ein grundlegendes Merkmal von Arbeitsschutzmanagement-Systemen. Sie müssen regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft und an neue Voraussetzungen anpasst werden.

Arbeits- und Gesundheitsschutz spielen beim LKN eine zentrale Rolle. „Wir schützen Schleswig-Holsteins Küsten“ lautet dessen Leitsatz. Hinter dem eingängigen Motto verbergen sich vielfältige Arbeitsbereiche. Die Beschäftigten kontrollieren laufend Deiche, Schöpfwerke, Küstenschutz- und Hafenanlagen. Der Landesbetrieb unterhält einen gewässerkundlichen Mess- und Beobachtungsdienst, dessen Messdaten Grundlage der Sturmflut- und Hochwasserwarnungen sind. Die Schadstoffunfallbekämpfung muss ständig trainiert werden, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Überall kommt moderne Technik zum Einsatz, aber manches kann nur von Hand erledigt werden. So werden etwa Lahnungen, mit Reisig gefüllte Pfahlreihen, bis heute von Hand ins Meer gesetzt, um die Küste zu schützen.

„Arbeitsschutz mit System“ – das Gütesiegel der UK Nord

Die UK Nord ist die Berufsgenossenschaft für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Hamburg und Schleswig-Holstein. Seit 2007 zeichnet sie Behörden und öffentliche Unternehmen in ihrer Zuständigkeit mit dem Gütesiegel „Arbeitsschutz mit System“ für vorbildlichen, systematischen Arbeitsschutz aus. Das Gütesiegel basiert auf dem Nationalen Leitfaden für ASM des Bundesministeriums für Wirtschaft, der obersten Arbeitsschutzbehörden der Länder und der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung.
Der LKN.SH ist das siebte Unternehmen, dem die Unfallkasse das Gütesiegel „Arbeitsschutz mit System“ verleiht. Insgesamt wurden bisher ausgezeichnet

  • das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg 2007, 2010 und 2013
  • die imland Kreiskrankenhäuser Rendsburg-Eckernförde einschließlich ihrer Tochterunternehmen 2010, 2013 und 2017
  • der azv Südholstein (Abwasserzweckverband)  2011
  • die Feuerwehr Hamburg 2012
  • der LKN.SH 2014 und 2017
  • der Bildungsträger Jugendbildung Hamburg 2015 
  • und das Gebäudemanagement Hamburg GmbH 2016

Bei der UK Nord sind rund 1,9 Millionen Menschen gesetzlich versichert, neben den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes auch die Kita-Kinder, Schüler, Studierenden und weitere Versichertengruppen. Der Versicherungsschutz umfasst Arbeits- und Schulunfälle, Unfälle auf den dazugehörigen Wegen und Berufskrankheiten. 2016 verunglückten rund 90.000 Versicherte. Für die Rehabilitation und Wiedereingliederung ihrer Versicherten wendete die UK Nord rund 62 Millionen Euro auf. Vorrangig ist jedoch die Prävention von Unfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Das Gütesiegel „Arbeitsschutz mit System“ ist ein wichtiger Baustein im integrierten Präventionskonzept der UK Nord.

Mehr zum Gütesiegel unter www.uk-nord.de, Webcode P00597


Ansprechpartner für die Medien:
Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein:
Gunnar Görrissen, Telefon 04841 667-109, gunnar.goerrissen(at)lkn.landsh.de

Unfallkasse Nord: Klaudia Gottheit, Pressesprecherin, Telefon 040 27153–403,
mobil 0176 55906172, presse(at)uk-nord.de


Fotohinweis:
Das anliegende Foto aus der Aluminiumwerkstatt des LKN.SH kann in Zusammenhang mit der Pressemitteilung gern verwendet werden (Foto: Oliver Franke/LKN.SH).


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