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Ergänzende Erklärungen zur Frage:

Ich arbeite in der Poststelle unser Verwaltung, was muss ich unter Corona-Bedingungen beachten ?

Eigentlich gelten versendete Gegenstände derzeit als nachrangig in der Übertragung von Corona-Viren (RKI). Da aber das Corona-Virus auf organischem Material über mehrere Tage lebens- und vermehrungsfähig ist, muss man aber davon ausgehen, dass Einzelfälle von „angeleckten Briefen“ möglicherweise virenkontaminiert sind.

Im Falle der größeren Poststellen ist die Brieföffnung zwar weitgehend automatisiert, aber bei einer Nichtbeachtung der Hygieneregeln wäre ein Hand zum Mund/Nase/Auge-Führen potenziell gefährdend. Ein konsequentes Händewaschen ist geboten (Hautschutzcreme verwenden!). Im Zweifelsfalle längerer Arbeitsperioden empfehlen wir jedoch, dass die Poststellen-MitarbeiterInnen für die Zeit des Briefe-Handlings Handschuhe, möglichst mit Baumwollunterhandschuhen tragen und konsequent den Infektionsweg und den Hautschutz beachten.

Der Handschuh muss zwar theoretisch nicht unbedingt wasserdicht (z.B. atmungsaktives Textil) sein, aber vom Kontaminationsgrad der Handschuhe gesehen, wäre aus hygienisch, praktischer Sicht ein mindestens tägliches Wechseln geboten (anschl. ggf. Handschuhwäsche).
Insofern spricht einiges (auch die bessere Griffigkeit) für den Einmal-Wegwerfhandschuh, welcher aber durch die fehlende Atmungsaktivität besonders hautbelastend sein kann (Tragezeiten beachten oder ggf. Baumwollunterhandschuhe verwenden). Die Tragezeit sollte möglichst kurz, unter 2 Stunden täglich liegen (beachte TRGS 401 Gefährdung durch Hautkontakt Ermittlung – Beurteilung – Maßnahmen).

 

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