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Inklusion - Gelebte Gemeinschaft war Schwerpunkt auf der Kita-Fachtagung

08. November 2013

Zum Abschluss sangen alle gemeinsam einen Kanon

Menschen sind nicht behindert. Sie haben Beeinträchtigungen und werden dadurch in ihrem Tun behindert. Dies war eine der Kernaussagen des Begrüßungsvortrags von Prof. Dr. Matthias von Saldern. Bei der 16. Fachtagung „Gesundheitsförderung in der Kita" war die Inklusion das Hauptthema. "Gelebte Gemeinschaft – Aspekte zur inklusiven Arbeit“ lautete der Untertitel der bei Kitas in Schleswig-Holstein geschätzten Fachtagung, die am 5. November in Bad Segeberg stattfand.

Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen soll Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen und Stärken nicht ausgrenzen, sondern einschließen. Prof. Dr. Saldern betonte, das es hier vor allem auf die Haltung ankomme. Man müsse im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen lernen, das diese nicht anders behandelt werden möchten, als alle anderen. Unsere Gesellschaft brauche Vielfalt und müsse sich ihr mehr öffnen. Außerdem würden die meisten Kitas schon inklusiv arbeiten. Denn sie nehmen bereits Rücksicht auf unterschiedliche Persönlichkeiten und Entwicklungsstadien der Kinder.

Inklusion ist die konsequente Fortführung von Integration - sie nimmt sowohl Unterschiede, als auch Gemeinsamkeiten aller Kinder in den Blick. Rund um das Schwerpunktthema gab es zahlreiche interessante Workshops: Sie reichten von baulichen Voraussetzungen für inklusive Kitas über den Index für Inklusion bis hin zur Gemeinschaftsförderung etwa durch Spielen oder Singen. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten selbst erfahren, wie entspannend und anregend gemeinsames Singen ist. Die Referentin Dorothee Bärmann studierte zum Abschluss der Fachtagung einen dreistimmigen Kanon mit allen ein.


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